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Mariä Geburt – Hochfest der Ritterkapelle am 8. September

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Haßfurt. Seit Jahrhunderten von Haßfurter Katholiken gefeiert

„Deine Geburt, Jungfrau, Gottesgebärerin, hat alle Welt mit Freude erfüllt. Denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, Christus unser Gott. Er hat den Fluch getilgt und Erlösung gebracht, den Tod vernichtet und uns ewiges Leben geschenkt.“ Mit diesem Hymnus gedenkt die orthodoxe Liturgie wohl schon seit dem 6. Jahrhundert der Geburt Mariens. In der Westkirche wird das Geburtsfest Mariens seit dem 7. Jahrhundert begangen. Das Fest der Gottesmutter geht vermutlich auf das Weihefest der Annakirche in Jerusalem zurück.

Altchronist Josef Kehl weiß zu berichten: „An Mariä Geburt wallten seit vielen Jahrhunderten die Ratsherrn und Bürgermeister von Ebern, Eltmann, Prappach mit ihren Bürgersleuten herein. Dann war nach der kirchlichen Feier in unserem Rathaus der Tisch für sie gedeckt.“ Vom Vorabend des Hochfestes Mariä Geburt 1448 schreibt der Chronist gleichfalls, dass die „Vasallen Sachsens unser Städtchen überrumpeln und brandschatzen“ glaubten zu können. Doch die zur „Vorfeier“ bereit stehenden und bewaffneten Männer, ...und Glockenklang und Posaunenschall“ vertrieben den Feind. Er ließ seine Waffen zurück und flüchtete. Die Haßfurter Bürger „feierten diese Rettung bis zum heutigen Tag (Schwedenfest)“.

Alljährlich wurde das Schwedenfest am Sonntag nach Mariä Geburt gefeiert mit einer sogenannten Schwedenprozession von der Stadtpfarrkirche zur Ritterkapelle mit Hochamt und wieder zurück zur Pfarrkirche. „zur dankbarer Erinnerung aus Kriegsnöten“, so Stadtpfarrer, Dekan und später Ehrenbürger der Stadt Haßfurt, Johannes Kötzner 1941 in seinen Aufzeichnungen zur Gottesdienstordnung.

Die Ordnung für die Kath. Gottesdienste in Haßfurt in dem genannten Jahr zum Fest Maria Geburt selbst, dem Titular- und Patronatsfest der Ritterkapelle, kann in unseren Tagen nicht mehr nachvollzogen und praktiziert werden.

An zwei Tagen wurden sechs hl. Messen angeboten als Frühamt der Frauen, als Gemeinschaftsmesse für die Jugend und Männer, als levitiertes Hochamt (Messe mit mehreren Priestern) mit Predigt und Umgang und als eine Spätmesse.

Die Jugendlichen waren zur Vorbereitung auf die Festtage mit einem Triduum – einem dreitägigen Glaubenskurs – einbezogen. Pfarrer Kötzner schreibt, dass sowohl 1940 wie auch 1941 Diözesanjugendseelsorger Josef Stangl, der spätere Diözesanbischof, drei Abendvorträge dabei hielt. Er war von 1938 bis 1943 für diese Seelsorge beauftragt. Die Schulkinder waren eingeladen zu Messfeier mit Kommunion. Eine weitere Messe gab es am Festtag, morgens um 7.30 Uhr. Mehrere Priester, auch ortsfremde, boten den Gläubigen die Möglichkeit zu beichten. In zwei
Generalkommunionen konnten Jugendliche, Männer und Frauen den Leib Christi empfangen. Eine Marianische Andacht mit Prozession zur Pfarrkirche beschloss das Hochfest.

In diesem Jahr, am Sonntag, 08. September, lädt Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher die Gläubigen aus der Pfarreiengemeinschaft und dem Umland zum Festgottesdienst um 18:00 Uhr in die Ritterkapelle ein. Die anschließende feierliche Lichterprozession mit dem Gnadenbild der Holzpieta aus der Wallfartskirche führt in die Stadtpfarrkirche zum Abschlusssegen.
Um 17:00 Uhr beginnen die Wülflinger ihre Fußwallfahrt zur Mitfeier an der oberen Bushaltestelle des Ortes.

Albin Schorn

Eingetragen von Michael Derleth am 30.08.2013 18:30

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Pfarrei St. Kilian Haßfurt - letzte Änderung 30.01.2016