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Tief im Steigerwald

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Haßfurt. Sieben erlebnisreiche Tage verbrachten die Haßfurter Ministranten im Steigerwald auf dem Zeltplatz Koppenwind.

„Tief im Steigerwald steht ein Bauernhaus so hübsch und fein. Aus diesem Bauernhaus, da schaut ein Mädel raus, die schöne Steigerwälderin.“ Das unter den Ministranten bis dato völlig unbekannte Volkslied wurde regelrecht zum Gassenhauer bei den Lagerfeuerabenden.

Die gute Stimmung begann jedoch schon bei der Abreise am Samstag, dem ersten Ferientag. Mit den Drahteseln ging es vom Pfarrhof los in Richtung Hainert, Westheim und Eschenau. Die Bergetappen bezwangen die Minis auf vier Rädern mit den Fahrrädern im Anhänger. Nur die ganz sportlichen, darunter Pfarrer Eschenbacher, nahmen die Bergetappe bei Eschenau. Am Nachmittag – auf dem Zeltplatz Koppenwind angekommen – standen dann vier Workshops zur Auswahl: Lagerfahne bemalen, Fahnenmast herbeiholen und Loch graben, Gottesdienstvorbereitung und Taizé-Gebetsschemel schreinern. Bei der Auswahl kam jeder der knapp über 50 Köpfe zählenden Gruppe auf seine Kosten.

Am Sonntagmorgen standen verschiedene Spiele auf dem Programm, darunter ein Zeltplatz-Nachbau im kleinen Maßstab mit allem was in der Natur zu finden war: Rinde, Gras, Steine, Zweige, Blätter und Moos. Die in fünf Gruppen eingeteilte Schar gab sich besonders Mühe, den schönsten Zeltplatz nachzubauen. Am Nachmittag kamen dann die Eltern zum Besuchssonntag, der mit Kaffee und Kuchen begann. Um 16 Uhr hielt Pfarrer Eschenbacher den Lagergottesdienst, den eine Gruppe am Vortag vorbereitet hatte. Nach dem traditionellen Spiel „Teilnehmer gegen Eltern“ schürte das Küchenteam zwei neue selbst gebaute Grills an. In der Nacht zeigten die Kinder und Jugendlichen ihre Furchtlosigkeit bei einer Mutprobe im Koppenwinder Forst.

Am Montag hieß es ebenfalls tapfer zu sein, als die Minis den Hochseilgarten in Üchtelhausen bei Schweinfurt besuchten. In neun bis elf Metern Höhe balancierten Große wie Kleine auf Stämmen und Seilen. Nachmittags kühlte man sich am Schweinfurter Baggersee ab, ehe es wieder zurück zum Zeltplatz ging.

Der Dienstag stand ganz unter dem Zeichen der Kombistafette. In fünf Gruppen liefen die Teilnehmer eine Strecke vom Zeltplatz Richtung Südosten nach Oberweiler und Burgwindheim. Ein neu angelegter Radweg führte die Minis Richtung Westen aus Burgwindheim heraus bis zum Koppenwinder Forst und quer durch den Wald zurück zum Zeltplatz. Unterwegs trafen die Gruppen auf fünf Stationen, wo sie Fragen beantworten und bei Spielen Geschicklichkeit und Wissen unter Beweis stellen mussten. Bei Station III mussten sie z.B. die Anzahl von enthaltenen Zuckerwürfeln zu einem Powerriegel, einem Müsliriegel und einer Haselnuss-Schnitte zuordnen, wobei der Powerriegel auf unglaubliche zehn Zuckerwürfel kam. Mit einer kurzen Feuerandacht und Lagerfeuerliedern klang der Abend aus.

Am darauffolgenden Morgen durften sich die Messdiener beim Langschlaftag Mal wieder richtig ausschlafen. Am frühen Nachmittag stand ein Ausflug mit dem Fahrrad nach Ebrach ins Naturschwimmbad auf dem Programm. Beim Lagerfeuerabend gaben die Leiter eine umgetextete Version von Cassandra Steen ft. Adel Tawil zum Besten: „Ich bau ´n Zelt für dich / Aus Plane, Hering, Schnur / Und jeder Käfer, der hineinläuft, läuft auch wieder raus / Ich bau ´n Zelt für dich / Und für mich.“

Auch am Donnerstag stand ein Ausflug mit dem Fahrrad in Schwimmbad an – das Wetter wurde von Tag zu Tag schöner und heißer. In Gerolzhofen besuchten die Minis das Freibad. Am Abend begann das legändere Nachtspiel am Fuße des Zabelsteins. Das Nachtspiel hatte ein an „Herr der Ringe“ angelehntes Thema. Vier Gruppen alias „die tapferen Gefährten“ hatten jeweils ein Viertel vom Stein des Bösen, den sie zerstören mussten. Im Wald trafen sie auf einen fast versteinerten Mann, Deagol, einer schizophrenen Frau, die allein im Wald haust und in zerrissenen Kleidern herumläuft, einem spielsüchtigen Zwerg namens Gimzirabo, dem Unterstützer „Adrahil“ mit Pfeil und Bogen und am Ende des Weges einer Elbin, die bei der Zerstörung der Steine half.

Der Freitag war stand zu freien Verfügung, die Kinder konnten also Fußball, Federball und Volleyball spielen, im Wald herumtollen und natürlich den Bunten Abend vorbereiten. Da es ein heißer Tag zu werden schien, pflegten die Leiter die Tradition mit einer Massenquellung. Angefangen bei den Leitern, entkam am Ende fast niemand dem kühlen Nass. Ein echtes Highlight wurde dann der Abend: die Küche hatte Hamburger vorbereitet. Am Lagerfeuer hatten verschiedene Gruppen gleich zwei Mal „Herzblatt“ auf dem Programm, ein Teilnehmer hatte ein Lied in „Zeltlageraufstand“ umgedichtet, die kleineren Mädchen gaben eine pantomimische Rückschau auf die vergangene Woche und die Leiter sangen zwischendurch verschiedene Versionen von „Stimmen im Wind“: Eine Opernversion mit Violinen und Cello, eine Metal-Version mit E-Gitarren aus Spanplatten gesägt und Schlagzeug und zum Abschluss eine Techno-Version mit DJ und einer „völlig abgespactenLeiter-Crew“ mit Warnwesten, Mützen, Sonnenbrillen, Leuchtstäbchen und viel Alufolie. Nach der Prämierung der Kombistafetten-Sieger warteten schon unzählige Überfäller im Wald.

Die Nachtwachen hatten die ganze Woche über alle Hände voll zu tun, die Zelte zu bewachen und die Fahne zu verteidigen. Gleich zweimal wagten die Ebelsbacher Ministranten den Sturm auf den Fahnenmast, den die Haßfurter Minis jedoch zu verhindern wussten. Neben der Koppenwinder Dorfjugend gaben sich außerdem die alten Haßfurter Minis, die Wülflinger Minis, die Haßfurter Jugendfeuerwehr und die Unterhohenrieder Minis „die Zeltschnur in die Hand.“

Eingetragen von Michael Derleth am 16.08.2009 21:20

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