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Wer kann den Stein für uns wegrollen?

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Haßfurt. Osterfeierlichkeiten in der Pfarrei St. Kilian zogen viele Gläubige in die Haßfurter Kirchen. Der Leitgedanke der Ostertage drehte sich um den Stein vor dem Grab Jesu.

Zum Gottesdienst am Gründonnerstag in der Ritterkapelle betonte Kaplan Manuel Vetter, dass die Liturgie vom letzen Abendmahl bis zur Auferstehung Christi ein einziger großer Gottesdienst sei. Kaplan Vetter erzählte in seiner Ansprache von einem Schaffner auf dem Nachhauseweg, der Unterstand während eines Wolkenbruchs suchte und in eine Kirche stolperte, während gerade die Wandlung vollzogen wurde. „Der Mann hinter dem Tisch hielt eine Scheibe hoch und sprach: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Kaplan Vetter fragte die Gemeinde: „Aber was glauben wir eigentlich?“ Im Anschluss an die Feier des letzten Abendmahls bestand die Möglichkeit, an der Ölbergfigurengruppe in einer Andacht weiter zu wachen und zu beten.

Die Liturgie am Karfreitag in der Ritterkapelle war geprägt von Nachdenklichkeit und Trauer. Jeder Gottesdienstteilnehmer konnte sich zu Beginn einen Stein mitnehmen. In der Predigt legte Pfarrer Stephan Eschenbacher die Symbolik aus: der Stein kann für unser eigenes Leben stehen, er ist kalt und an einigen Stellen kantig und scharf. So ist auch mein Leben manchmal, wenn ich kalt und abweisend gegenüber anderen Menschen bin. Oder wenn andere Menschen kalt und abweisend zu mir sind. Schwer wie dieser Stein kann auch das Leben sein, wenn uns eine plötzliche Krankheit überrascht, wenn eine Freundschaft oder eine Beziehung in die Brüche geht, wenn wir von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Nach dem Ecce Lignum konnte jeder Gottesdienstbesucher bei der Kreuzverehrung seinen persönlichen Stein und das was ihn belastet, vor dem Kreuz Jesu ablegen. Mitgestaltet wurde die Liturgie vom Kirchenchor St. Kilian, der unter anderem das Stabat Mater sang.

Die Auferstehungsfeier knüpfte an die Symbolik des Steins an. Pfarrer Eschenbacher nahm die Worte des Evangeliums auf, „dass der Stein vom Grab weggenommen war“ (Joh 20,1) und leitete eine Frage an die Gemeinde weiter: „Wer kann den Stein für uns wegrollen? Es ist die Hoffnung.“ Die Hoffnung entstehe aus Erfahrungen, oder aus den Erfahrungen anderer Menschen, denen wir Glauben schenken, so Pfarrer Eschenbacher. Ein weiteres Zeichen der Hoffnung war die Taufe und Aufnahme in die Gemeinde von Paul Biella. Pfarrer Eschenbacher überreichte eine Kinderbibel und eine von Pfarreimitgliedern selbst gestrickte Puppe. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes kamen die evangelischen Mitchristen mit Pfarrerin Doris Otminghaus hinzu und Pfarrer Eschenbacher lud zum gemeinsamen Osterfrühstück ins Pfarrzentrum ein.

Am Nachmittag des Ostersonntags fand eine Vesper statt, in der der Sieg über den Tod durch Christus und die Heilsworte Gottes in vielen Gesängen und Psalmen noch einmal feierlich zum Ausdruck kamen.

Eingetragen von Michael Derleth am 15.04.2012 12:35

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Pfarrei St. Kilian Haßfurt - letzte Änderung 30.01.2016