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„So, wie es ist, ist es gut!“

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Haßfurt. Vor einem guten Jahr wurde Stephan Eschenbacher als Pfarrer und Seelsorger der Pfarrgemeinde St. Kilian mit der gleichnamigen Pfarreiengemeinschaft eingeführt. Im folgenden Gespräch äußert sich der Geistliche zum bevorstehenden Abschluss der Renovierungsarbeiten in der Ritterkapelle und zur Botschaft dieser ältesten Wallfahrtskirche in der Diözese Würzburg.

Frage:
Planungen, Projekterstellung und schließlich die Ausführung der statischen Sicherung, Innen- und Außenrenovierung sowie die Ausstattung des Gotteshauses haben fast zehn Jahre – seit 2001 - gedauert. Ein Unternehmen von ca. 3,5 Millionen €.
Ein „Jahrhundertwerk“ in der Baugeschichte der Ritterkapelle seit Fürstbischof Julius Echter?

Pfarrer Eschenbacher:
Erst seit einem Jahr konnte ich mich eingehender mit der Sanierung und Renovierung der Ritterkapelle befassen. Mein Vorgänger Pater Reinhold Schmitt hat gemeinsam mit den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates, dem Bau- und Kunstreferat unserer Diözese und den staatlichen Instanzen die grundlegenden Planungen und Arbeiten geklärt und und Entscheidungen getroffen für eine umfassende, einheitliche und klare Struktur des Bauvorhabens. Anerkannte und bewährte Firmen haben durch ihre Mitarbeiter großes handwerkliches Geschick und Können im Umgang mit historischer Bausubstanz bewiesen. Diese Kirche ist nicht nur ein Symbol für die sichtbare Glaubensgeschichte und das Glaubensleben von Generationen, sie ist auch gleichzeitig ein bedeutendes Kulturdenkmal unserer Stadt und unserer Heimat.

Frage:
Unsere Ritterkapelle, auch Wallfahrtskirche St. Maria genannt, lässt jetzt nach abgeschlossner Gesamtrenovierung deutliche, unterschiedliche Bauphasen von der Gotik bis zur Moderne erkennen. Trotzdem wurde versucht, in Farben, Skulpturen, Freilegungen, Blumenmalereien und neugestalteter Mariensäule mit Gnadenbildern eine geschlossene Raumwirkung zu erzielen.
Ist dies gelungen?

Eschenbacher:
Dieses Gestaltungskonzept wurde ja bekanntlich schon vor meinem Dienstantritt beschlossen. Es stellt wieder den Gedanken einer Wallfahrtskirche in den Mittelpunkt. Diesen gilt es neu zu beleben. So bin ich also auch Wallfahrtspfarrer. Darüber hinaus ist der jetzt entstandene liturgische Raum in seiner Vielfalt zu nutzen, zum Beispiel durch die verschiedenen gottesdienstlichen Feiern, auch musikalischer Art.

Frage:
Das Äußere – auch das eines Kirchenraumes – spiegelt eine innere, unsichtbare Wirklichkeit.
Was sehen Sie als „alte“ und neue Botschaft dieser ältesten Wallfahrtskirche unseres Bistums?

Eschenbacher:
Der Kirchenraum, vor allem in der Gotik, will das „himmlische Jerusalem“, den Raum Gottes, das Ewige, in den irdischen Raum hinein abbilden. Dafür steht zum Beispiel das Metall Gold mit seinem Glanz. Nicht alles in unserem Leben ist allerdings himmlisch. Menschen erfahren auch Widerstände, Schwierigkeiten und Leid. Dafür stehen beispielsweise die beiden Gnadenbilder, in Stein und Holz gestaltet. Dahinter jedoch scheint in der Eucharistie (im Tabernakel) die Zusage Gottes auf: „Ich bin bei euch!“ Leid und Erlösung sind Herzstück und Brennpunkt dieses Heiligtums. Gottes Heilszusage wird sichtbar und erfahrbar.

Frage:
Was wünschen Sie allen Gläubigen, allen Mitbürgern und allen Besuchern der neugestalteten Haßfurter Wallfahrtskirche zu Ehren der Muttergottes?

Eschenbacher:
Ich wünsche, dass sich möglichst viele Menschen in der Ritterkapelle an Gott wenden, Trost finden und danken können. Hier soll auch weiterhin ein Ort des Gebetes sein, selbst wenn das seit Jahrhunderten sehr verehrte steinerne Gnadenbild (geschaffen um 1400) einen neuen Platz auf der Altarinsel gefunden hat. Fernstehenden und suchenden Menschen wünsche ich, über diesen Kirchenraum einen Zugang zu Kirche und Glauben zu finden.

Anmerkung: Wer das Marienheiligtum und das Kulturgut Ritterkapelle auch finanziell gerne unterstützen und fördern will, kann dies tun durch eine Spende: Kath. Kirchenstiftung St. Kilian Haßfurt Konto 852 186; Bankleitzahl 793 517 30 Sparkasse Ostunterfranken mit dem Vermerk „Ritterkapelle“

Albin Schorn

Eingetragen von Michael Derleth am 12.08.2010 18:43

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Pfarrei St. Kilian Haßfurt - letzte Änderung 30.01.2016